Zwölf Organisationen ...

... bei denen ich Mitglied bin oder die ich unterstütze
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Uexküll-Akademie (AIM)

Die naturwissenschaftliche Medizin ignoriert nicht nur die Person des Kranken, sondern auch das "bei weitem am häufigsten verwendete Medikament - die Droge Arzt" (Michael Balint), für welches es bislang keine ausreichende Pharmakologie und Toxikologie gibt. Die Thure von Uexküll- Akademie für Integrierte Medizin tritt deshalb für einen Paradigmenwechsel ein und will "den Dualismus einer Medizin für seelenlose Körper und einer Medizin für körperlose Seelen" überwinden.
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IPPNW

Im Dezember 1980 versammelte sich eine kleine Gruppe visionärer Ärzte vom 5. bis 7. Dezember im Hotel Le Richemond in Genf, um den Verein "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" zu gründen.  Die amerikanischen Ärzte Bernard Lown, James Muller und Eric Chivian sowie die sowjetischen Ärzte Jewgenij Tschasow, Leonid Illyin und Michail Kusin beschlossen, Politik und Ideologie beiseite zu lassen, um der größten Bedrohung für das menschliche Leben aller Zeiten zu begegnen. So begann der unermüdliche Einsatz der IPPNW für die Abschaffung der Atomwaffen.

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VdÄÄ

Der vdää ist ein ärztlicher Berufsverband, der sich als Alternative zu standespolitisch wirkenden Ärzteverbänden versteht. Die Mitglieder treffen sich mindestens einmal jährlich auf der Jahreshauptversammlung. Diese ist ein Forum für gesundheitspolitische Diskussionen und alle zwei Jahre werden hier der geschäftsführende und der erweiterte Vorstand gewählt. In der übrigen Zeit erfolgt die Kommunikation über die vdää-Zeitschrift "Gesundheit braucht Politik", die viermal jährlich erscheint, den "Newsletter", sowie in themenbezogenen Arbeitskreisen.

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mezis

Es gibt Kolleginnen und Kollegen, die finden Gefallen an Gefälligkeiten. Wir von MEZIS halten dagegen! Denn wir Ärztinnen und Ärzte tragen eine große Verantwortung für unsere Patientinnen und Patienten! Gerade für die Arzneiverordnungen ist gute und objektive Information ohne wirtschaftliche Interessen eine unerlässliche Voraussetzung.
Die Arzneimittelausgaben steigen insbesondere durch teure Scheininnovationen ohne erwiesenen Zusatznutzen und mit noch unbekannten Risiken. Das Vertrauensverhältnis zwischen Ärztinnen und Ärzten und ihren Patientinnen und Patienten wird untergraben.

Daher hat sich 2007 die Initiative unbestechlicher Ärztinnen und Ärzte MEZIS e.V. „Mein Essen zahl ich selbst“ gegründet.

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medico international

Seit über 50 Jahren leistet medico international Hilfe für Menschen in Not und arbeitet an der Beseitigung der strukturellen Ursachen von Armut und Ausgrenzung. 1997 wurde die von medico initiierte Internationale Kampagne zum Verbot von Landminen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. In Solidarität mit den Ausgegrenzten und Marginalisierten im globalen Süden setzt sich medico für menschenwürdige Lebensverhältnisse ein, die ein Höchstmaß an Gesundheit und soziale Gerechtigkeit ermöglichen. Das Ziel ist, Armut, Not und Gewalt nicht nur zu lindern, sondern ihre Ursachen zu erkennen und zu überwinden. Denn die Welt leidet nicht an zu wenig Hilfe, sondern an Verhältnissen, die immer mehr Hilfe notwendig machen.
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akademie menschenmedizin

Die Akademie Menschenmedizin, kurz amm, ist ein politisch, finanziell und konfessionell vollständig unabhängiger gemeinnütziger Verein. Sie ist die Weiterführung des Modells «Menschenmedizin», das von 1991 bis 2012 in einem Schweizer Spital aufgebaut und etabliert wurde. 
Das Modell Menschenmedizin beinhaltet einen individuellen, interprofessionellen medizinischen Behandlungsprozess, der Erkenntnisse aus der Psychotherapie, Philosophie, Ethik und Kunst einbezieht. Das Modell Menschenmedizin erhöht nachweislich die Zufriedenheit von Behandelten und Behandelnden und reduziert gleichzeitig die Gesundheitskosten. Nachzulesen ist dies im Buch «Menschenmedizin – für eine kluge Heilkunst».

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Gemeingut in BürgerInnenhand

Kahlschlag der deutschen Krankenhäuser verhindern!

Die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und das BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung haben ein sogenanntes Richtungspapier zu den Lehren aus der Corona-Krise veröffentlicht. Darin plädieren die bisherigen BefürworterInnen von Klinikschließungen auch weiterhin für Konzentrationsprozesse und Kapazitätsverringerungen. 
Es wird Zeit, dass die Konzepte der Lobbyisten, besonders der Bertelsmann Stiftung und der Robert Bosch Stiftung, gestoppt werden. Es wird Zeit, dass die BürgerInnen über die Zukunft ihrer Krankenhäuser mitbestimmen.

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Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen

Seit 1971 versucht die Organisation von Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF), Menschen in Notsituationen beizustehen. Die Welt hat sich in dieser Zeit sehr verändert. Völkermord, Krieg und Vertreibung, Hungersnöte und Epidemien, Überschwemmungen und Erdbeben sind an der Tagesordnung. Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen hat sich oft mit neuen Situationen auseinandersetzen müssen. Es gab Freude über Erfolge und Verzweiflung über Hilflosigkeit und Versagen.
Als humanitäre medizinische Organisation setzt sich Ärzte ohne Grenzen für eine qualitativ hochwertige und effiziente Gesundheitsversorgung  ein. 

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People's Health Movement PHM

Im Dezember 2000 trafen sich 1600 Menschen aus 93 Ländern in Bangladesh zur Weltgesundheitsversammlung von unten, um Wege zu einer besseren Gesundheit zu debattieren. Sie verabschiedeten einstimmig eine Gesundheitscharta.
Privatisierungstendenzen drohen den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu untergraben. Sie weichen das elementare Gleichheitsprinzip auf. Dass vermeidbare Krankheiten immer noch auftreten, dass Krankheiten wie Tuberkulose und Malaria wieder vermehrt vorkommen und dass neue Seuchen wie HIV/Aids auftauchen und sich ausbreiten zeigt überdeutlich, dass die Prinzipien von Gleichheit und Gerechtigkeit in unserer Welt nicht ernst genommen werden.
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BUKO Pharmakampagne

Mit bissigen und humorvollen Aktionen bietet die BUKO Pharma-Kampagne seit mehr als drei Jahrzehnten Big Pharma die Stirn. Es begann 1981 mit der „Kampagne gegen die Praktiken der Pharmaindustrie in der Dritten Welt“ auf dem 4. Bundeskongress entwicklungspolitischer Aktionsgruppen in Bielefeld. Entwicklungshelfer:innen hatten über gravierende Probleme mit unsinnigen und gefährlichen Arzneimitteln in Afrika, Asien und Lateinamerika berichtet. Viele dieser Arzneien stammten aus Deutschland, dem damals weltgrößten Exportland von Medikamenten. Seither und bis heute sind die Schattenseiten der Arzneimittelversorgung in Süd und Nord Hauptthema der BUKO Pharmakampagne. Vision ist eine global gerechte Arzneimittelversorgung.

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Fritz Bauer-Institut

Das Fritz Bauer Institut ist eine unabhängige Forschungs- und Bildungseinrichtung. Es untersucht und dokumentiert die Geschichte der nationalsozialistischen Massenverbrechen und deren Wirkung bis in die Gegenwart. 
Das Institut trägt den Namen Fritz Bauers und ist seinem Andenken verpflichtet. Fritz Bauer (1903–1968), jüdischer Remigrant und seit 1956 hessischer Generalstaatsanwalt, kämpfte für die Rekonstruktion des Rechtssystems in der Bundesrepublik Deutschland und für die strafrechtliche Verfolgung von NS-Verbrechern.

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AEM

Die 1986 gegründete Akademie für Ethik in der Medizin e. V. (AEM) ist eine interdisziplinäre und interprofessionelle medizinethische Fachgesellschaft. Unter ihren Mitgliedern finden sich Ärzt*innen, Pflegekräfte, Philosoph*innen, Theolog*innen, Jurist*innen sowie Angehörige weiterer Professionen. Die AEM hat sich zum Ziel gesetzt, den öffentlichen wie auch den wissenschaftlichen Diskurs über ethische Fragen in der Medizin, der Pflege und im Gesundheitswesen zu fördern durch die Durchführung von Tagungen und Symposien, die Herausgabe der Zeitschrift 'Ethik in der Medizin', die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Qualifizierung von Personen, die in der Klinischen Ethikberatung tätig sind.